14.01.2020, 21:52 Uhr

Mona Mayer setzt Sprint-Duftmarken Telis-Neuzugang überzeugt bei den Nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth mit zwei Bestmarken

Konkurrenzlos war Mona Mayer bei ihrem ersten Start im Telis-Trikot über 60 und 200 Meter. (Foto: Kiefner-Foto)Konkurrenzlos war Mona Mayer bei ihrem ersten Start im Telis-Trikot über 60 und 200 Meter. (Foto: Kiefner-Foto)

Seit Corinna Schwab im vergangenen Jahr das Trikot der LG Telis Finanz Regensburg übergezogen hat, muss man sich wieder daran gewöhnen, dass die Blauen nicht nur im Mittel- und Langstreckenlauf, sondern auch im Sprint ein Wörtchen mitreden. Der Wechsel einiger weiterer schneller Damen und Herren zur neuen Saison verstärkt das neue Telis-Gefühl der langsam wachsenden Sprint-Hochburg in der Domstadt immer mehr.

REGENSBURG Einen ersten Vorgeschmack darauf lieferte vor allem die 18-jährige Mona Mayer bei den Nordbayerischen Hallenmeisterschaften in Fürth, wo sie gleich zwei Mal in den Unterdistanzen an den Start ging. Dabei bewegte sich die angehende Abiturientin aus Erding quasi in einer anderen Liga und gewann jeweils mit persönlichen Bestleistungen von 7,78 (Endlauf: 7,84) beziehungsweise 24,49 Sekunden deutlich die Titel. Nicht nur, dass es sich dabei neben ihrem männlichen Pendent Jonas Hügen (LAC Quelle Fürth) um die besten Leistungen der Veranstaltung handelte – letztere Zeit stellt für die amtierende Deutschen U 20-Hallenmeisterin über 400 Meter obendrein eine neue deutsche Jahresbestleistung in ihrer Altersklasse dar. Dritte über die Hallenrunde wurde hier Marion Brunner (SWC) in 26,32 Sekunden, auf Platz sechs kam Siebenkämpferin Anna-Lena Obermaier (SWC) nur 20 Minuten nach ihrem 800-Meter-Rennen ins Ziel, das sie als Vierte in 2:24,57 Minuten vor einen ganzen Armada an Vereinskolleginnen (Vanessa Sturm 2:25,40, Loretta Flöte 2:26,12, Badan Isadora Cogo 2:27,23) beendete. Fast den „halben Siebenkampf“ machte dann noch für Obermaier der 60-Meter-Hürdensprint voll, wo sie in 9,32 Sekunden den Bronzerang vor Marion Brunner (9,39 Sekunden) erklomm.

Auch Mona Mayers neue Vereinskameradin Maike Schachtschneider wollte ihr da nicht nachstehen. Die 400-Meter-Spezialistin vom TV Wattenscheid 09 und frühere U 20-EM-Medaillengewinnerin landete bei ihrem Wettkampfeinstand in Bayern quasi durch die Hintertür einen unerwarteten Achtungserfolg. Mit 5,27 Meter wurde die 25-Jährige, die schon an die sechs Meter gesprungen ist, Vizemeisterin. Auf ihr Debüt über 200 Meter verzichtete sie diesmal noch. Fabian Schäffler, ein weiterer Telis-Neuzugang, belegte mit passablen 23,04 Sekunden über 200 Meter den fünften Rang, während sein Trainingspartner Samuel Werdecker – immerhin der drittbeste 400-Meter-Läufer Bayerns – wegen Beugerproblemen passen musste.

Recht ansprechend waren die 14,40 Meter im Dreisprung von SWC-Neuzugang Benedikt von Hardenburg, die an diesem Tag niemand überbieten konnte. Im Weitsprung näherte sich der frühere Rother als Zweiter mit 6,82 Meter stark der Sieben-Meter-Marke, während sein Vereinskamerad Daniel Zsurza mit 6,29 Meter auf dem dritten Platz gelistet wurde. Im Hochsprung der Frauen belegten Lina Schubert und Magdalena Müller (beide SWC) mit jeweils übersprungen 1,61 Meter die Plätze zwei und vier. Weitere Resultate: Jonathan Scheffel (SWC) Vierter über 60 Meter Hürden bei den Männern (9,34 Sekunden), Marco Sächerl (SWC) Vierter im Hochsprung (1,81 Meter).

In der U18 ließ Julia Lankes (SWC) als Nordbayerische Meisterin im Dreisprung mit 10,36 Meter aufhorchen. Nils Rößler (SWC) schrammte mit starken 15,07 Meter im Kugelstoßen knapp am Titel vorbei, Emma Wittmann (SWC) wurde Dritte im Stabhochsprung mit 2,80 Meter ebenso wie Charlotta Dannenberg (Telis) über 400 Meter in 62,18 Sekunden und die 4x200-Meter-Staffel des SWC in der Besetzung Wenig-Budig-Lankes-Schmitt (1:54,59 Minuten). Freuen durfte sich die Telis-Nachwuchstalente Advait Nair als Vierter im Sprintfinale über 60 Meter (7,55 Sekunden) und Emilian Beer, der ebenfalls Rang vier im Weitsprung (5,71 Meter) und den fünften Platz über 60 Meter Hürden (9,17 Sekunden) erreichte. Maria Wenig (SWC) verpasste im 60-Meter-Endlauf ebenfalls nur knapp als Vierte das Stockerl (8,19 Sekunden), während sich Therese Reindl (Telis) über übersprunge 1,56 Meter und den Position fünf freuen durfte.


0 Kommentare