11.07.2018, 23:11 Uhr

Voller Erfolg beim Heimturnier Höchstleistungen bei den Regensburger Tanzsporttagen

(Foto: privat)(Foto: privat)

Traditionsgemäß richtete die Tanzsportabteilung der Regensburger Turnerschaft Anfang Juli in der RT-Halle am Oberen Wöhrd die ReTaTa, die Regensburger Tanzsporttage, aus. An zwei Tagen präsentierten sich Tanzpaare der Kinder-, Jugend- und Seniorenklassen aus Deutschland, Österreich und Tschechien in schillernden Kleidern zu wundervoller Musik.

REGENSBURG Am Samstag, 07. Juli, starteten 24 Klassen im Rahmen der Bayernpokalserie der Kinder- und Jugend. Getanzt wurden Standard- und Lateintänze von der Anfängerklasse D bis zur höchsten A-Klasse in der Jugend. In jedem Jahr werden für den Bayernpokal die besten Paare in den einzelnen Startgruppen und -klassen in den Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen ermittelt. Regensburg war dazu das verte Turnier der Siebener-Pokalserie in dem für den begehrten Bayernpokal Punkte gesammelt werden können. Viele ambitionierte Paare sind zum Turnier angereist und gaben für das Publikum und die Wertungsrichter ihr Bestes.

Im Turnier der Jugend D-Latein hatten viele Regensburger Paare ihre Premiere auf dem Parkett. Die Turniersportgruppe Ritmo schickte zwölf Turnierpaare zum Wettkampf, fünf davon waren im Finale vertreten, dabei auch alle drei Treppchenplätze. Sieger des D-Turniers wurde das Paar Sammet/Schwank, Platz 2 erreichte das Paar Wittek/Lindenberger und Platz 3 Dittmann/Plyatskovsky – mit diesen Platzierungen erreichten diese beiden Paare auch den Aufstieg in die nächste Klasse Jugend C-Latein.

Der Sonntag gehörte den Erwachsenen. Am 8. Juli waren die Senioren an der Reihe. Bei angenehmen Temperaturen startete die Sonderklasse Sen-III ihr Standardturnier. Von der TSA der Regensburger Turnerschaft haben sich hier in der höchsten Klasse Hubert und Sabine Buresch – unter lauter Anfeuerung des Regensburger Publikums – nach zwei Runden auf Platz 5 ins Finale getanzt. Als nächstes Paar waren Corinna Endisch und Markus Winner von der TSA in der Standard-Disziplin der Hauptgruppe (Alterstufe 18 bis 27) an der Reihe. Das Paar ist vor ein Paar Wochen in die A-Klasse aufgestiegen und hat mit Bravour in allen fünf Tänzen Platz 1 erreicht. Richard Bach und Laura Hausler (TSG Ritmo in Regensburg) haben Platz 3 erreicht. Die Dynamik und Präsentation der jugendlichen Hauptgruppe hat Dr. Frank und Irina Beck von der TSA RT zu einer weiteren Höchstleistung angespornt. Sie sind im Turnier der Senioren II B Standard angetreten mit dem Ziel die letzten Punkte für den Aufstieg in die A-Klasse zu sammeln. Ihr Wunsch ist voll in Erfüllung gegangen – Sieg beim Heimturnier und Aufstieg in die A-Klasse! Als Sieger und Aufsteiger war für beide die anschließend getanzte A-Klasse nicht nur Pflicht, sondern auch eine große Freude. Unterstützt von Freunden und Vereinskollegen erreichten sie hier auf Anhieb Platz 4 in ihrer neuen Klasse.

Der Turniertag war noch lange nicht vorbei. Die Senioren durften schon mit dem Schlachtruf „Quick-Quick-Slow“ ihre Erfolge feiern, für die Hauptgruppe standen noch die Latein-Tänze auf dem Programm. Mit den heißen Rhythmen von Samba, Cha-Cha, Rumba, Paso Double und Jive wurde auch die Stimmung immer heißer. Die Turniersportgruppe Ritmo verstärkte auch hier die Anzahl der Regensburger Tanzpaare. In der Haupgruppe B Latein haben Markus Winner und Corinna Endisch von TSA der RT als bestes Regensburger Paar Platz 3 erreicht. Bei der A-Klasse triumphierten die Paare der Turniersportgruppe Ritmo: Canan Klingseisen und Lennart Ditmann (Platz 3), Violetta Fritz und Sandro Pietrus (Platz 2) und Alexandra Taran und Daniel-Kerim Schlingensiepen (Platz 1). Zusammen mit ihrem Trainer Romano Bier freuten sich alle riesig über die Erfolge!

Es war wieder mal ein wunderbares Ereignis in der denkmalgeschützen RT-Halle. Die Tanzsportabteilung der Regensburger Turnerschaft bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren für die tolle Unterstützung. Abschließend dankten Vereinskollegen auch Michael Prinzhorn, der schon viele Jahre für einen reibungslosen Turnierablauf gesorgt hat und sicher als „Mister ReTaTa“ in die Vereinsgeschichte eingehen wird.


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