14.11.2019, 20:59 Uhr

Dauer-Stress für das Kammerer-Team Ab sofort ist der EV Landshut im Playoff-Rhythmus

Kevin Wehrs soll die EVL-Verteidigung stabilisieren. (Foto:  Christian Fölsner)Kevin Wehrs soll die EVL-Verteidigung stabilisieren. (Foto: Christian Fölsner)

Jetzt geht es für den EVL in die Vollen! Ab sofort gibt es für das Team von Oberliga-Meistercoach Axel Kammerer bis in den Januar hinein quasi nur noch „englische Wochen“ und damit anstrengende Extra-Schichten. Schuld war die Eisstadion-Baustelle. Die ersten fünf Heimspiele mussten verlegt werden, bislang konnte nur die Partie gegen Weißwasser (7:1) nachgeholt werden. Weil auch sonst der eine oder andere Spieltag unter der Woche angesetzt ist, heißt es für die Rot-Weißen nun: Dauer-Stress!

LANDSHUT Kammerer freut sich indes in diesen Tagen über die „vorerst letzte normale Trainingswoche“, ehe ab dem Freitagsmatch daheim gegen Bietigheim (19.30 Uhr) quasi schon jetzt der Playoff-Rhythmus einsetzt. Am Sonntag geht es nach Bad Nauheim (18.30 Uhr), ehe am kommenden Dienstag, 19. November, 19.30 Uhr, der aktuelle Tabellenführer Kassel am Gutenbergweg aufkreuzt. Kammerer ist gespannt: „So etwas hat von uns noch keiner erlebt. Wir werden positiv an die Partien herangehen und in jedem Spiel alles geben müssen.“

Immerhin kann der EVL-Trainer aktuell auf den gesamten Kader (bis auf den Langzeitverletzten Josh McFadden) zurückgreifen – also auch auf Neuzugang Kevin Wehrs, der am Freitag in Landshut eingetroffen ist und seit Montag mittrainiert. „Kevin ist laufstark und hat eine gute Übersicht. Er wird uns sicher verstärken, auch wenn wir etwas Geduld haben und ihm Zeit geben müssen. Er hatte immerhin noch kein einziges Saisonspiel“, weiß Axel Kammerer.

Darüber hinaus hofft der Coach, dass auch Jeff Hayes, der den nach Rosenheim abgewanderten Tadas Kumeliauskas ersetzt, immer besser ins Spielsystem des EVL hineinfindet. Kammerer: „In der DEL2 gibt es keine leichten Gegner. Deshalb ist es umso wichtiger, dass jeder das System verinnerlicht und wir uns möglichst wenig leichte Fehler erlauben. Die werden nämlich sofort bestraft.“

Gerade in den anstehenden Partien haben es die Niederbayern mit echten Hochkarätern zu tun. Freitagsgegner Bietigheim hinkt zwar den eigenen Ansprüchen etwas hinterher, „spielt aber immer um den Titel mit“, so Kammerer. Für den Sonntag erwartet der Übungsleiter ein heißes Match: „Bad Nauheim spielt typisches Christof-Kreutzer-Eishockey: Kampf ohne Ende!“

Auf ein schnelles Umschaltspiel mit viel Druck aufs Tor dürfe sich der EVL am kommenden Dienstag gegen Spitzenreiter Kassel einstellen. „Das werden hochinteressante Spiele“, freut sich Axel Kammerer.


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