10.08.2020, 14:45 Uhr

Rettungswege waren frei Bilanz an den Seen – am Wochenende wurden knapp 100 Strafzettel verteilt

 Foto: lev dolgachov/123rf.com Foto: lev dolgachov/123rf.com

Aus Sicht der Polizei Schwandorf wurde am Wochenende das oberste Ziel an den Badeseen erreicht, nämlich die Freihaltung der Rettungswege.

Steinberg am See/Wackersdorf. Am vergangenen Wochenende fand aufgrund der heißen Temperaturen wieder ein enormer Zulauf zu den Badeseen im Oberpfälzer Seenland statt. Durch die mit den Kommunen abgestimmten temporären Zufahrtssperren am Murner See und Steinberger See konnte jedoch erreicht werden, dass sämtliche Rettungswege frei blieben und somit alle Besucher und Badegäste den Besuch sicher genießen konnten. Insbesondere am Steinberger See brachten die Verkehrsleitmaßnahmen den positiven Nebeneffekt, dass sich die Besucher besser auf alle Strandbereiche verteilten und somit auch die Abstände auf den Liegewiesen gut eingehalten werden konnten.

Insgesamt mussten am Wochenende drei Pkw abgeschleppt werden, da sie trotz freien Parkplatzkapazitäten entlang ausgeschilderter Rettungswege parkten. Bei zwei weiteren Pkw konnten die Fahrer vor der Abschleppung erreicht werden. Von Freitag bis Sonntag wurden durch die Polizei knapp 100 Strafzettel verteilt, davon alleine 53 rund um den Klausensee. Hauptgrund für die Strafzettel waren das Befahren von Straßen, die für Kraftfahrzeuge gesperrt sind, und das Parken im Parkverbot.

Die Polizei Schwandorf appelliert nochmals an alle Besucher des Seenlandes Rettungswege immer freizuhalten und die vorgeschriebenen Abstände auf den Liegewiesen einzuhalten.


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