01.01.2018, 11:27 Uhr

Viel zu tun für die Polizei Silvesternacht aus Sicht der Polizei Niederbayern wie erwartet „durchwachsene Bilanz“

(Foto: firewings/123RF)(Foto: firewings/123RF)

Wie erwartet, lastete auf den Polizeidienststellen und Streifenbesatzungen in Niederbayern in der Silvesternacht ein hoher Einsatzdruck.

NIEDERBAYERN Von den Beamtinnen und Beamten, die auf ihren Dienststellen mit größt möglicher Dienststärke arbeiteten, wurde die gesamte Palette des polizeilichen Einsatzgeschehens abverlangt, mit einer durchaus „durchwachsenen Bilanz“. Zahlreiche Personen erlitten auch Verletzungen, auch Polizeibeamte wurden verletzt.

Bei der Einsatzzentrale Niederbayern in Straubing, in der ebenfalls ein verstärktes Team im Einsatz war, wurden zwischen 19 und 7 Uhr morgens 307 Einsätze disponiert und abgearbeitet. Dabei war vor allem die Zeit zwischen 23 Uhr und 4 Uhr besonders einsatzintensiv. 215 Einsätze hatten dabei in der gesamten Nacht einen mehr oder weniger direkten Bezug zu Silvester. 

43 Personen wurden bei verschiedensten Geschehnissen verletzt, davon vier Personen schwer. Ein Großteil der Verletzten ergab sich dabei vor allem aus Auseinandersetzungen und Schlägereien. Hier war dann auch in den allermeisten Fällen mehr oder weniger Alkoholeinfluss im Spiel. Bei einer Widerstandshandlung eines Deutsch-Irakers in Landshut wurden auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt. 

Die Silvesternacht lädt ja bekanntermaßen ausgiebig zum Feiern ein – bei den Dienststellen mussten auch 24 Ruhestörungen aufgenommen werden. Das Verkehrsunfallgeschehen blieb dagegen im Rahmen, es wurden „nur“ 13 Unfälle gezählt, bei einem Unfall gab es auch einen Verletzten. In bislang 16 bekannten Fällen kam es zu Sachbeschädigungen, diese Zahl dürfte sich aber im Verlauf des Montag erfahrungsgemäß noch deutlich erhöhen.


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