21.10.2019, 12:31 Uhr

Schlechter „Scherz“ am Airport Randale mit 4,61 Promille und Clownsmaske

Bundespolizisten am Airport überprüfen täglich knapp 47.000 Passagiere und sorgen auf dem gesamten Flughafengelände für Sicherheit. Dabei kommt es leider immer öfter zu unschönen Szenen. (Foto: Bundespolizei)Bundespolizisten am Airport überprüfen täglich knapp 47.000 Passagiere und sorgen auf dem gesamten Flughafengelände für Sicherheit. Dabei kommt es leider immer öfter zu unschönen Szenen. (Foto: Bundespolizei)

26-jähriger Pole missbraucht Halloween-Maskerade

AIRPORT „Passagiere und Reisende werden von einem Clown bedroht und beschimpft.“ Was wie ein Scherz klingt, sollte am Freitagnachmittag, 18. Oktober, am Münchner Flughafen mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Festnahme enden.

Als Bundespolizisten nach Hinweisen einen 31-Jährigen kontrollierten, bedrohte und beleidigte der Aggressor auch die Beamten. Schließlich griff er noch einen Beamten an und sogar nach der Maschinenpistole einer Bundespolizistin. Die Beamten wiederum mussten dem Polen Handschellen anlegen und ihn zur Wache bringen, bevor sie den mit 4,61 Promille erheblich Alkoholisierten zuständigkeitshalber an die Kollegen der Polizeiinspektion Flughafen übergeben konnten.

Im Terminal unterwegs um nach dem Rechten zu sehen, waren Bundespolizisten von einem aufgebrachten Reisenden alarmiert worden. Im Munich Airport Center solle ein mit einer Clownsmaske Maskierter Angestellte und Passagiere belästigen, bedrohen und beleidigen.

Am Ort des Geschehens angekommen, fiel den Bundesbeamten vor einem Lokal am Ausgang Richtung Terminal 2 unmittelbar ein 31-Jähriger ins Auge. Also sprachen sie den Mann an, was dem jungen Herrn offensichtlich gar nicht gefiel. Er zeigte sich sofort äußerst aggressiv, beleidigte und bedrohte die Beamten. Auch der Hinweisgeber und ein weiterer Zeuge sollten zu hören bekommen, was der Aggressor von ihnen hielt. Wenig später ging der sichtlich stark alkoholisierte Pole dann auch noch zum körperlichen Angriff über, traktierte einen Beamten mit Fußtritten und wollte sogar die Maschinenpistole einer Beamtin in die Finger bekommen. Dies sollte auch auf dem Weg zur Wache noch anhalten, so dass die Beamten ihn fesseln mussten.

Dass der Pole wohl zu sehr dem Hochprozentigen gefrönt hatte, sollte ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest bestätigen und ein stattliches Ergebnis liefern: 4,61 Promille.

Nachdem der vermeintliche Halloween-Fan sich auch auf der Wache nicht beruhigen wollte, quittierten die Bundespolizisten sein Verhalten mit einer Strafanzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Anschließend übergaben sie den Festgenommenen an die Kollegen der bayerischen Polizei.