15.10.2019, 19:21 Uhr

Dutzende Retter im Einsatz Zwei Unfälle auf der A 94 innerhalb von 30 Minuten

Ein Reifenplatzer sorgt für einen Stau - ein Transporter knallt ins Stauende

ALTÖTTING. Am Dienstag, 15. Oktober, gegen 14.50 Uhr, wurde der Autobahnpolizei Mühldorf auf der A 94 bei der Anschlussstelle Altötting in Fahrtrichtung München ein brennendes Auto gemeldet. Neben den alarmierten Freiwilligen Feuerwehr aus Neuötting, Altötting und Reischach wurde auch die Autobahnmeisterei der Isentalautobahn verständigt.

Die eintreffenden Feuerwehren und die Streife der Autobahnpolizei aus Mühldorf stellten fest, dass es sich um keinen Pkw-Brand, sondern um einen Verkehrsunfall nach einem Reifenplatzer handelte. Ein BMW-Fahrer aus München verlor durch den Reifenschaden die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der BMW kam ins Schleudern und prallte gegen die Mittelleitplanke. Der BMW-Fahrer aus München blieb unverletzt.

Die Fahrzeugteile des beschädigten Fahrzeuges waren über die Fahrbahn verstreut. Aus dem Fahrzeug welches auf der Fahrbahn zur Stehen kam, liefen Betriebsstoffe aus. Der entstandene Schaden beträgt ca. 20.000 Euro. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die Autobahnmeisterei der Isentalautobahn und die Freiwilligen Feuerwehren waren zur Sicherung der Unfallstelle sowie zur Reinigung der Fahrbahn und zur Verkehrsregelung im Einsatz. Der rechte Fahrstreifen wurde in Fahrtrichtung München gesperrt. Für die Dauer der Unfallaufnahme kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu einem Rückstau auf der Autobahn.

Am Stauende kam es gegen 15.20 Uhr, zu einem Folgeunfall. Der rumänische Fahrer eines Kleintransporter, welcher in Richtung München unterwegs war, ist aus bislang noch unbekannter Ursache ungebremst auf einen stehenden bulgarischen Sattelzug aufgefahren. Durch die Wucht des Anstoßes wurden beide Fahrzeuge stark beschädigt. Der Fahrer des Kleintransporter wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Er konnte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er erlitt schwere Verletzungen. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in das Kreiskrankenhaus nach Traunstein geflogen.

Am Kleintransporter entstand ein Sachschaden von ca. 15.000 Euro. Der Kleintransporter musste abgeschleppt werden. Der Sattelzug war noch fahrbereit. Am Auflieger entstand ein Sachschaden von ca. 6.000 Euro. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Neuötting, Marktl, Marktlberg, Burghausen und Winhöring sowie die Autobahnmeisterei der Isentalautobahn waren zur Sicherung der Unfallstelle und Reinigung der Fahrbahn sowie zur Verkehrsregelung im Einsatz.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge war die A 94 in Fahrtrichtung München für ca. 3 Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde von der Autobahn ausgeleitet und umgeleitet.


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