10.08.2018, 13:24 Uhr

AS sticht bei den Urlaubern Der Landkreis Amberg-Sulzbach verzeichnet ein deutliches Plus bei den Übernachtungen

Klettern am Höhenglückssteig. (Foto: Bernd Müller)Klettern am Höhenglückssteig. (Foto: Bernd Müller)

Der Landkreis Amberg-Sulzbach bleibt eine beliebte Urlaubsregion. Von Januar bis einschließlich Juni dieses Jahres waren es knapp 135.000 Übernachtungen und damit 9,1 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

LANDKREIS AMBERG-SULZBACH Tourismusreferent Hubert Zaremba freut sich über die aktuellen Zahlen, wenngleich diese nur ein sehr unzuverlässiges Maß widerspiegeln. So tauchen in der Statistik laut Zaremba nur gewerbliche Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten und Campingplätze auf, Ferienwohnungen und kleinere Pensionen fehlen dagegen in der Statistik komplett. „Doch gerade hier erfreut sich der Landkreis Amberg-Sulzbach großer Beliebtheit“, so Zaremba.

Das Plus führt der Tourismusreferentunter anderem auf das herausragende Wetter im Sommer sowie die geopolitische Lage und den damit verbundenen Trend zum Urlaub daheim zurück. Zudem liegen Aktivurlaube wie Rad fahren, aber auch Wandern, Klettern und Kanu fahren bei den Urlaubern hoch im Kurs. „Davon profitieren wir“, sagt Zaremba. Auf den Lorbeeren ausruhen will sich der Tourismusreferent aber nicht. Vielmehr will er künftig noch mehr (Aktiv-)Urlauber in den Landkreis Amberg-Sulzbach locken. Die Qualitätsoptimierung des Fünf-Flüsse-Radwegs sei hier nur der Anfang gewesen.

Darüber hinaus soll das Augenmerk verstärkt auch auf Onlinebuchungen und Internetmarketing gelegt werden. „Der Trend geht zweifelsfrei zur Onlinebuchung. Wer hier nicht präsent ist, kann die Verluste durch herkömmliche Werbung oder veraltete Buchungsabläufe nur schwer bzw. gar nicht mehr ausgleichen“, ist sich der Touristiker sicher. Hier werde er künftig noch stärker an die Betriebe, vor allemVermieter von Ferienwohnungen und -häusern, herantreten und Überzeugungsarbeit leisten, damit der Landkreis Amberg-Sulzbach nicht nur in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft eine beliebte Urlaubsregion bleibt, so Zaremba.


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