07.07.2020, 14:24 Uhr

Bernhardswald „Straße schreit nach Sanierung“ – Gotthardt zum Ortstermin an der Staatsstraße 2150

Landtagsabgeordneter Tobias Gotthardt (mitte) und Bürgermeister Florian Obermeier (rechts) machten sich auf Einladung von Gemeinderat Ludwig Erl ein Bild vor Ort. Foto: SeitzLandtagsabgeordneter Tobias Gotthardt (mitte) und Bürgermeister Florian Obermeier (rechts) machten sich auf Einladung von Gemeinderat Ludwig Erl ein Bild vor Ort. Foto: Seitz

„Sie ist gefährlich, sie ist kaputt – sie schreit nach einer Sanierung“ – unmissverständlich hat Tobias Gotthardt, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler für den Stimmkreis Regensburg, beim Ortstermin in Bernhardswald mit betroffenen Bürgern an der Staatsstraße 2150 zwischen Thanhausen und Kürn getroffen.

Bernhardswald. Gotthardt verspricht als Mitglied des Haushaltsausschusses im Landtag volle Unterstützung: „Wir brauchen hier zeitnah klare Perspektiven und eine Lösung.“ Eingefädelt hatte den Besuch Ludwig Erl von den Freien Wählern. Dazugekommen war auch Bernhardswalds Bürgermeister Florian Obermeier. „Wir gehen das parteiübergreifend an – die Lösung zählt“, so Gotthardt.

Im Gespräch mit den Bürgern zeigte der Landtagsabgeordnete großes Verständnis für deren Drängen: „Man muss kein Fachmann sein, um zu wissen, dass der Zustand dieser Straße unzumutbar ist“. Ähnlich sei es noch vor zwei Jahren im weiteren Verlauf bis zur Maut gewesen: „Hier haben wir – auch nach der erfolgreichen Einbindung von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger – schnell Abhilfe schaffen können und zumindest die Sanierung der Straße im bestehenden Verlauf erreicht.“ Ähnlich drängend verhalte es sich nun mit der Verbindung bis Kürn: „Die Straße wird viel von landwirtschaftlichen Fahrzeugen und Lastwägen genutzt – kombiniert mit Engstellen, Kurven, Pendlerverkehr und Radfahrern sorgt das für eine lebensgefährliche Mischung“, so Gotthardt.

Erst Anfang Juni war eine Mutter bei einem schweren Frontalzusammenstoß in einer langgezogenen Kurve auf Höhe des Weilers Schlaghof ums Leben gekommen. Ein tragischer Unfall, so Erl, der die Bevölkerung bis heute beschäftige und viele schockiert habe. Auch viele der Anwesenden sehen einen engen Zusammenhang mit dem baulichen Zustand der Straße. „Wir dürfen nicht auf den nächsten Unfall warten.“ Das sieht auch Gotthardt so. Bereits vor Tagen hat er unmittelbar auf Erls Appell reagiert und sich ans Straßenbauamt gewandt: „Die Sanierung und der Ausbau unserer Staatsstraßen ist nie einfach – gerade auch Grundstücksverhandlungen können sich ziehen“. Im Fall der Staatsstraße 2150 aber macht Gotthardt Druck: „Da muss etwas passieren.“ Sein Ziel: Ein Beginn der Sanierungsmaßnahmen spätestens im kommenden Jahr.

Einsetzen will Gotthardt sich auch für die von den Anwohnern vorgebrachte Idee eines Radwegs auf dem Teilstück von Kürn bis Unterharm – als verkehrssichere Anbindung zu dem bestehenden Radwegenetz. Für all das werde er gemeinsam mit Landtagskollegin Sylvia Stierstorfer, Bürgermeister Florian Obermeier und den Bernhardswalder Gemeinderäten kämpfen: „Diese Herausforderung braucht funktionierende Teamarbeit.“


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