15.10.2019, 15:47 Uhr

Antrittsbesuch des Ministerialbeauftragten „Ein gewisser Trend hin zu den Realschulen ist erkennbar“

(Foto: Stadt Landshut)(Foto: Stadt Landshut)

Manfred Brodschelm (re.), Ministerialbeauftragter (MB) für die Realschulen in Niederbayern mit Sitz in Landshut, hat am Dienstagvormittag Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz seinen Antrittsbesuch im Rathaus abgestattet.

LANDSHUT In seinem neuen Amt folgt Brodschelm (59) Bernhard Aschenbrenner nach, der im Juli in den Ruhestand verabschiedet worden war.

Vor seinem Wechsel war Brodschelm seit 2010 Leiter der Realschule Altötting und fungierte darüber hinaus unter anderem als Koordinator für den Wettbewerb I.S.I. („Innere Schulentwicklung und Schulqualität Innovationspreis“) der Stiftung Bildungspakt Bayern. Als MB ist Brodschelm für insgesamt 41 niederbayerische Realschulen zuständig – und die erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. „In den achten Jahrgangsstufen besuchen mittlerweile rund 35 Prozent der niederbayerischen Schülerinnen und Schüler eine Realschule“, berichtete Brodschelm. „Nach einer kleinen, demografisch bedingten Delle steigen die Schülerzahlen inzwischen wieder an.“

Diese Entwicklung gelte auch und gerade für die Region Landshut, betonte Oberbürgermeister Putz. „Da spielt einerseits das starke Bevölkerungswachstum eine große Rolle, zumal erfreulicherweise viele junge Familien zuziehen. Andererseits ist durchaus ein gewisser Trend hin zu den Realschulen erkennbar.“ Vor diesem Hintergrund sei die Entscheidung der Stadt für den Neubau einer siebenzügigen Realschule goldrichtig gewesen, waren sich Putz und Brodschelm einig. „Der Bildungssektor genießt für die Stadtpolitik und mich persönlich oberste Priorität“, betonte der Rathauschef. „Gerade mit Blick auf die mit dem technischen Fortschritt stetig steigenden Anforderungen in der Berufswelt müssen wir unsere Bildungsanstrengungen noch mehr intensivieren und alles dafür tun, dass keine Schülerin und kein Schüler zurückbleibt.“


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