01.01.2013, 11:18 Uhr

Milder Winter: 10,0 Grad an Weihnachten – fürs Grillen doch etwas kühl

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An Weihnachten im Garten grillen und am ersten Feiertag ins Straßencafé? Na gut, ganz so warm war es dann in Regensburg doch nicht, die Rekordwerte aus München mit über 20 Grad blieben hierzulande aus. Doch im Vergleich zu den Jahren 2001 bis 2011 war es auch in Regensburg vergleichsweise mild.

REGENSBURG Die Wetterstation in der Riesengebirgsstraße meldete für den 24. Dezember einen Tagesmittelwert von 7,2 Grad. Und das ist verglichen mit den Jahren 2001 bis 2011 tatsächlich ein echter Rekord. Im Jahr 2004 hatte es mit 5,9 Grad im Tagesmittel den höchsten Wert, am kältesten war es 2001 mit minus 11,9 Grad. Die Minimaltemperatur lag 2012 bei 4,6 Grad, hier war es nur 2004 mit 4,9 Grad etwas wärmer. 2001 mit minus 17,6 Grad liegt auch hier wieder auf dem letzten Platz. Bei der Tageshöchsttemperatur hingegen liegt der 24. Dezember 2012 unangefochten an der Spitze, hier wurden nämlich 10,0 Grad gemessen. Auch hier lag 2004 mit 6,8 Grad wieder am nächsten. Am kältesten war es wiederum 2001 mit minus 4,4 Grad.

Im Allgemeinen ist der 24. Dezember in den vergangenen zwölf Jahren eher gemischt gewesen, ein echter Trend hin zu einem wärmeren Heiligabend lässt sich so nicht ableiten. Klar ist aber: Hochwasseralarm am Heiligen Abend, das gab es nicht alle Jahre. Die milden Temperaturen sorgten dafür, dass das bisschen Schnee, das noch kurz vor dem Fest gefallen war, ganz schnell wieder verschwand. Zudem regnete es einige Male, sodass Regen und Donau über die Ufer traten. Wirklich Gefahr bestand nirgends, doch die Überlegung, ob man den mobilen Hochwasserschutz aufbauen sollte, die wurde wohl noch nicht so oft an Weihnachten gemacht. Nötig waren weitere Maßnahmen bis Redaktionsschluss (Freitag, 28. Dezember) nicht, doch es regnete weiter, die Pegel konnten sich also nicht wirklich erholen.

Aktuelle (Dienstag, 1. Januar), ghibt es keine Warnmeldungen, die Entwicklung kann auf www.regensburg.de verfolgt werden.


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