01.01.2016, 09:41 Uhr

Einsatz an Silvester und Neujahr Chamer Polizei hatte es mit aggressiven Diskothekengästen zu tun

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Die Chamer Polizei hatte es zum Jahreswechsel 2015/2016 gleich mit mehreren aggressiven Diskothekengästen zu tun.

CHAM Am Donnerstag, 31. Dezember 2015, gegen 22.45 Uhr, wurde ein 30-jähriger, somalischer Staatsangehöriger durch den Sicherheitsdienst aus einer Diskothek in Cham verwiesen, da er stark angetrunken war und sich aggressiv gegenüber anderen Gästen verhielt. Da er mit dieser Maßnahme nicht einverstanden war, versuchte er, einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes zu schlagen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und verständigte daraufhin die Polizei. Die Person wurde in Gewahrsam genommen und zur weiteren Sachbearbeitung zur Polizeidienststelle verbracht. Hierbei beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizeibeamten.

Zu einem weiteren Vorfall kam es am Freitag, 1. Janaur 2016, um 1.15 Uhr in der selben Diskothek. Ein 27-jähriger Mann aus Furth im Wald randalierte in der Diskothek und wurde durch den Sicherheitsdienst aus der Diskothek verbracht. Hierbei beleidigte er die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit diversen Ausdrücken. Die verständigten Polizeibeamten stellten die Personalien des Mannes fest und erteilten ihm einen Platzverweis.

Zum Abschluss wurde am Freitag, 1. Janaur 2016, gegen 4.20 Uhr, ein 23-jähriger Mann aus Schorndorf durch den Sicherheitsdienst aus der Diskothek verwiesen, da er zuvor ebenfalls randalierte. Da dem alkoholisierten Gast anschließend der erneute Zutritt zur Diskothek verweigert wurde, beleidigte er einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, der daraufhin wiederum die Polizei verständigte. Da er einem Platzverweis der Polizeibeamten nicht Folge leistete, wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der weiteren Sachbearbeitung verweigerte er einen Atemalkoholtest, woraufhin eine Blutentnahme angeordnet und im Krankenhaus Cham durchgeführt wurde. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand und die Blutentnahme musste mit Zwangsmitteln durchgesetzt werden. Den jungen Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung.


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