01.01.2011, 00:00 Uhr

Bilanz zum Jahreswechsel Schlägereien und gesprengte Briefkästen

Die polizeiliche Übersicht der Silvesternacht im Landkreis.

ROTTAL-INN Gegen 1.15 Uhr wollten fünf junge Männer in Eggenfelden ein Lokal im Mühlenweg aufsuchen und mussten an einer Gruppe Jugendlicher vorbeigehen. Ohne mit diesen Leuten irgendeinen Kontakt zu suchen, sprach sie einer aus der Gruppe an und watschte die fünf jungen Männer nacheinander ab. Sie wagten sich zu keiner Gegenwehr, wissend, dass die anderen hinter dem Schläger standen. Ernsthafte Verletzungen haben sie nicht davongetragen. Der Geschädigte konnte den Täter letztlich in den frühen Morgenstunden in einer Diskothek am Schellenbruckplatz wiedererkennen. Dabei handelte sich um einen 20-Jährigen aus Eggenfelden.

Gegen 1.55 Uhr kam es in der Diskothek am Schellenbruckplatz zu einer Auseinandersetzung. Die Beteiligten saßen gemeinsam an einem Tisch und wegen einer banalen Bemerkung rastete der noch unbekannter Täter aus. Er packte seinen Tischnachbarn, einen 21-jähriger Mann aus Straubing, am Kopf und schlug ihn auf die Tischkante. Der Geschädigte wurde vom BRK mit einer stark blutenden Nase in das KKH Eggenfelden gebracht und ambulant versorgt.

Gegen 1.30 Uhr gerieten in der gleichen Diskothek zwei Männer auf der Tanzfläche wegen des Rauchverbotes aneinander. Ein 44-jähriger Mann aus Aham sprach auf der Tanzfläche einen rauchenden Gast an und bat ihn es zu unterlassen. Auf diese Zurechtweisung antwortete der mit einem Faustschlag ins Gesicht und brach dem Geschädigten das Nasenbein. Der Sicherheitsdienst griff ein und hielt von dem 26-jährigen Schläger aus Triftern die Personalien fest.

Ein unbekannter Täter sprengte am 31. Dezember zwischen 20 und 20.15 Uhr mit einem Silvesterböller einen Briefkasten in Kirchdorf-Machendorf.

In Gangkofen wurden am Silvesterabend eine Papiertonne in Brand gesetzt und ein Briefkasten gesprengt. In Pfarrkirchen wurde ein brennender Gegenstand in einen Postkasten geworfen. Die dort eingeworfenen Briefe waren zum Teil angesengt bzw. angebrannt. Die Briefe werden von der Post verwahrt bzw. noch zugestellt soweit noch möglich.


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