01.01.2017, 16:33 Uhr

Bilanz Silvesternacht 'ohne größere Zwischenfälle', aber trotzdem 31 Verletzte

Foto: Pressefoto Huk-CoburgFoto: Pressefoto Huk-Coburg

Wie im Erstbericht bereits geschildert, war die Silvesternacht in Niederbayern polizeilicherseits im ganz normalen Rahmen ohne größere Zwischenfälle.

NIEDERBAYERN Es wurden nach den jetzt dem Polizeipräsidium komplett vorliegenden Meldungen der Dienststellen seit Samstag, 31. Dezember 2016, 19 Uhr, bis Sonntag, 1. Januar 2017, 7 Uhr, 229 anlassbezogene Einsätze gefahren, davon 24 mit Personenschaden. Es wurden insgesamt 29 Menschen leicht und zwei mittelschwer verletzt. Davon wurden vier bei Verkehrsunfällen leicht verletzt. Die anderen Leichtverletzten waren meist in Schlägereien verwickelt. Eine schwerer Verletzte wurde in Eggenfelden von einer Rakete an den Beinen getroffen. Eine weitere Frau fügte sich bei einer Silvesterfeier im Bereich der Polizeiinspektion Landshut in suizidaler Absicht eine mittelschwere Bauchverletzung zu.

Bei 25 Einsätzen entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von 104.000 Euro. Davon entfallen rund 60.000 Euro auf die insgesamt zwölf im Berichtszeitraum registrierten Verkehrsunfälle, die restlichen 44.000 Euro auf diverse Brände von Mülltonnen, Papiercontainern, Briefkästen und eines Carports, vermutlich meist durch Feuerwerkskörper verursacht.

Übergriffe oder Belästigungen durch Einzelpersonen oder Personengruppen auf Frauen wurden in Niederbayern nicht gemeldet.

Bei fünf Einsätzen, insbesondere in Landshut, kam es zu Widerstandshandlungen von Betrunkenen oder Randalierern gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten wurden nicht ernsthaft verletzt.

Hier geht's zum angesprochenen Erstbericht:

220 Einsatze, aber keine größeren Zwischenfälle in der Silvesternacht in Niederbayern


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