01.01.2016, 12:39 Uhr

Tragisch Tödlicher Betriebsunfall: 34-Jähriger wird in Maschine eingeklemmt und stirbt

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Bei einem Betriebsunfall am Donnerstag, 31. Dezember, 2015, auf dem Gelände einer holzverarbeitenden Firma im Interpark in Kösching kam ein 34-jähriger, slowakischer Staatsangehöriger ums Leben.

KÖSCHING/LANDKREIS EICHSTÄTT Der 34-Jährige war als Kesselwärter zur Anlagenüberwachung im Stromkraftwerk des holzverarbeitenden Betriebes beschäftigt. Seit Weihnachten steht der Holzverarbeitungsbetrieb still, lediglich das Kraftwerk wird weiter betrieben. Der zur Ablösung kommende Kollege entdeckte den leblosen 34-Jährigen gegen 14.45 Uhr bei Schichtwechsel in einem Füllschacht der Anlage eingeklemmt. Der Verunglückte musste durch Feuerwehrkräfte befreit werden. Der anwesende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen slowakischen Staatsangehörigen, der einen Wohnsitz im Landkreis Eichstätt hat.

Zur Klärung des Todesfalles übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Ingolstadt unter Einbeziehung eines Gutachters die Ermittlungen am Unfallort. Wie die bisherigen Untersuchungen ergaben, wollte der Mann am Vormittag eine Störung in dem Füllschacht der Anlage beseitigen, wobei es zu dem tragischen Unfall kam, bei dem er von einer Hydraulikklappe eingequetscht wurde. Anhaltspunkte auf Fremdeinwirkung liegen nicht vor.


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