01.01.2016, 01:00 Uhr

Feuer Wohnungsbrand in Mainburg: Fünf Verletzte, 300.000 Euro

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Das Polizeipräsidium Niederbayern meldet am Freitag, 1. Januar 2016, einen Brand in Mainburg.

MAINBURG Nach ersten Angaben kam es gegen 0.20 Uhr in der Schüsselhauser Straße in Mainburg zu einem Wohnungsbrand, bislang gibt es keine Verletzten.

UPDATE ... die infos des Polizeipräsidiums Niederbayern

Am Freitag, 1. Januar 2016 geriet der Dachstuhl eines Wohnhauses in der Schüsselhauser Straße in Brand. Drei Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo Landshut hat die Ermittlungen übernommen.

Gegen 0.20 Uhr ging bei der Einsatzzentrale beim Polizeipräsidium Niederbayern die Mitteilung über den Brand ein. Sofort wurden mehrere Feuerwehren, Rettungsdienst und Polizei nach Mainburg beordert. Durch die eingesetzten Feuerwehren konnte der Brand gelöscht werden. Drei Bewohner wurden leicht verletzt. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 300.000 Euro. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Landshut hat die Ermittlungen vor Ort übernommen. Nach ersten Erkenntnissen könnte der Brand möglicherweise durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern verursacht worden sein. Die Ermittlungen diesbezüglich dauern noch an.

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In der Silvesternacht, kurz nach Mitternacht, kam es in Mainburg zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Beim Eintreffen der Rettungskräfte stand der zweite Stock des Gebäudes bereits in Vollbrand. Den eingesetzten Feuerwehren gelang es, den Brand innerhalb von 20 Minuten unter Kontrolle zu bringen. Der zweite Stock brannte komplett aus, zudem wurde das Dachgeschoß beschädigt. Weiterer Schaden entstand durch Löschwasser, auch in den unteren Stockwerken.

Obwohl alle Bewohner aus dem Haus flüchten konnten, mussten fünf Personen mit Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Drei wurden kurze Zeit später wieder entlassen, zwei Personen blieben zur Beobachtung im Krankenhaus. Der Schaden wird auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Als Ursache könnte der unsachgemäße Umgang mit Feuerwerkskörpern in Frage kommen. Hierzu sind jedoch weitere Ermittlungen erforderlich, dabei wird auch ein Brandsachverständiger des Landeskriminalamtes eingebunden. Die zuständige Staatsanwaltschaft wurde zeitnah informiert.

Das BRK berichtet auf Facebook:

Eine unruhige Silvester-/Neujahrsnacht hatten unsere haupt- und ehrenamtlichen Kräfte im Rettungsdienst.War es vor... Posted by BRK Kreisverband Kelheim on Sonntag, 3. Januar 2016


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