01.01.2014, 09:02 Uhr

Grosseinsatz am Rossfeld unter schwierigen Bedingungen Berghang am Rossfeld ging in Flammen auf

Ein ein Hektar großer Steilhang am Rossfeld zwischen Kuchl und Berchtesgaden ging nach einem Feuerwerk gegen Mitternacht in Flammen auf.

BERCHESGADEN Gegen Mitternacht fanden sich Hunderte von Schaulustigen am Rossfeld ein, um das neu Jahr zu begrüßen. Viele von ihnen hatten selbst Feuerwerkskörper dabei und zündeten diese. Jedoch beachteten sie dabei nicht, dass ein steiler Berghang an der Südseide völlig ausgetrocknet und ohne Schneedecke ist.

Eine Rakete entzündete eine Fläche von rund einem Hektar. Das Gras und Gebüsch stand lichterloh in Flammen. Die Flammen schlugen mehrere Meter hoch in den Himmel. Die alarmierten Feuerwehren aus Berchtesgaden und der Oberau mussten bei ihrem Eintreffen unter schwierigsten Bedingungen das Feuer vom Grat aus bekämpfen.

Aufgrund der schlechten Wasserlage auf 1600 Metern Höhe und abseits jedes Wassernetzes mussten die Feuerwehren Hallein und Bad Dürrnberg nachalarmiert werden. Das Wasser musste mit mehreren Tankfahrzeugen im Pendelbetrieb auf das Rossfeld zur Einsatzstelle gefahren werden.

Der Liftbetreiber unterstützte die Einsatzkräfte mit seinem Pistenfahrzeug. Die Bekämpfung des Brandes gestaltete sich als äußerst schwierig, da das Gelände sehr steil und ohne Sicherungsmaßnahmen kaum zu betreten ist. Die Feuerwehr musste sich gegen das Abstürzen mit Gurten sichern.

Die Einsatzstelle lag genau im Grenzgebiet zwischen der bayerischen Gemeinde Berchtesgaden und der österreichischen Gemeinde Kuchl.


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