16.10.2019, 10:03 Uhr

Neues Kunstwerk Glastor zeigt die Geschichte

(Foto: Tobias Wolf/BTM)(Foto: Tobias Wolf/BTM)

Das von Ronald Fischer aus Frauenau geschaffene Glastor ziert die JOSKA-Kreuzung in Bodenmais.

BODENMAIS Es stellt die Geschichte von Bodenmais dar: Seit wenigen Wochen schmückt ein 2,86 Meter hohes Glastor die JOSKA-Kreuzung im Zentrum von Bodenmais. Das von dem Frauenauer Ronald Fischer geschaffene Kunstwerk sei die künstlerische Umsetzung des Bodenmaiser Slogans „Vom Bergbaudorf zum Ferienort Nr. 1 im Bayerischen Wald“, wie der Künstler erklärt. Fischer, Bürgermeister Joli Haller und Karl Kollmaier, Leiter der Abteilung Infrastruktur, besichtigten nun das neue Kunstwerk.

„Das Objekt stellt den Eingang eines Bergwerks dar und ist gleichzeitig Symbol für die Weltoffenheit und Gastfreundschaft der Marktgemeinde“, informierte Fischer. Da auch Glas eng mit der Geschichte von Bodenmais verbunden ist, hat er sich für dieses Material entschieden. „Das Spiel mit dem Licht ist für mich von zentraler Bedeutung und lässt das Glas lebendig erscheinen. Je nach Tageszeit, Standpunkt und Lichteinfall erhalten die Betrachter deshalb immer neue, faszinierende Eindrücke“, erklärte der Künstler. Das Glastor soll den Besucher außerdem in die Ortsmitte von Bodenmais leiten.

Mit seinem Kunstwerk hat Ronald Fischer einen Künstlerwettbewerb gewonnen, den die Marktgemeinde Bodenmais zur Verschönerung des Ortes ausgerufen hatte. Der Wettbewerb wurde von Oliver Seischab von der Städtebauförderung der Regierung von Niederbayern unterstützt und von Hubert Huber, Vorsitzender des Berufsverbandes bildender Künstler in Niederbayern, organisiert. Insgesamt standen fünf Objekte zur Auswahl.

Für die Umsetzung hat Künstler Fischer rund drei Monate gebraucht. Das Glastor besteht aus insgesamt 286 Glasscheiben, jede einen Zentimeter dick und ein Unikat. Zusammen mit dem Stahlrahmen wiegt das Objekt satte zwei Tonnen. Ergänzt werden soll das Glastor nun um eine hochwertige Infotafel, voraussichtlich ebenfalls aus Glas.


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